auf der Homepage des Ortsvereins der SPD Leonberg. Wir wollen Sie über die Aktivitäten unseres Ortsvereins und unserer Gemeinderäte informieren, ebenso wie über die Aktivitäten unseres Kreistagsmitglieds. Termine finden Sie hier.
23.06.2026 in Gemeinderatsfraktion
SPD-Fraktion 09.06.2026
Stadtrat: Dipl.-Ing. Christian Buch
"Aus dem Gemeinderat" im Amtsblatt vom 18. Juni
SPD-Fraktion:
Wir müssen auch in Zukunft die soziale und technische Infrastruktur unserer Stadt sicherstellen! Seit Dezember 2025 bin ich Mitglied des Leonberger Gemeinderats. Es ist eine Ehre und eine große Verantwortung, dieses Amt wahrnehmen zu dürfen. Bei meiner Berufung habe ich gelobt „die Rechte der Gemeinde gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern“. Das sind große Worte, über die ich mir bereits seit vielen Jahren umfassend Gedanken gemacht habe.
Begonnen habe ich mit der Frage: Was sind die Aufgaben des Gemeinderats? Festlegen der Ziele und Grundsätze der Stadtentwicklung, Beschluss der Haushalts- und Finanzplanung, Erlass von Satzungen, Entscheidung über wichtige Bau- und Infrastrukturprojekte, Kontrolle der Stadtverwaltung und Umsetzung seiner Beschlüsse und vieles Weitere.
Weiter habe ich überlegt, was ich als Bürger unserer Stadt vom Gemeinderat in Verbindung mit der Stadtverwaltung erwarte. Hier war ich mir schnell im Klaren: Ich erwarte, dass die soziale und technische Infrastruktur unserer Stadt zuverlässig funktioniert. Ich erwarte pragmatisches und unkompliziertes Verwaltungshandeln. Ich erwarte, dass jeden Tag verantwortungsvoll mit den Steuergeldern umgegangen wird und diese der Allgemeinheit zugutekommen. Ich erwarte, dass der Gemeinderat und die Stadtverwaltung mit der Zeit gehen und in der Lage sind eigenständig notwendige Reformen einzuleiten und umzusetzen.
Als leitender Stadtbaudirektor der Landeshauptstadt Stuttgart mit über 20-jähriger Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung habe ich gelernt, dass die Kommunalverwaltung durch Kreativität, respektvollen und wertschätzenden Umgang innerhalb und zwischen den kommunalen Behörden in Verbindung mit einem guten Austausch mit dem Gemeinderat sehr effizient arbeiten kann. Ohne verbindliche gemeinsame Ziele gelingt es aber nicht. Ziehen die Beteiligten nicht gemeinsam in eine Richtung, heben sich alle Anstrengungen gegeneinander auf und es geht nicht voran, kostet viel Geld und fördert Frust auf allen Seiten.
Das Zauberwort heißt „Kompromiss“, nicht zu verwechseln mit einem „kleinsten gemeinsamen Nenner“. Bei einem Kompromiss werden Zielkonflikte untereinander abgewogen und einvernehmlich gewichtet. Im Anschluss ziehen alle an einem Strang in die gleiche Richtung. Beim kleinsten gemeinsamen Nenner setzten alle ihre Maximalforderungen durch und übrig bleibt wenig.
In den kommenden Monaten und Jahren werden auch wir in Leonberg gravierende Verteilungsdiskussionen führen, wofür wir unsere finanziellen Ressourcen einsetzen werden. Wir müssen sicherstellen, dass die finanziellen Ressourcen für die soziale und technische Infrastruktur auch künftig zur Verfügung stehen, deswegen müssen wir genau abwägen, wofür wir Geld ausgeben. Eine Investition von 1 Mio. EUR bedeutet heute bei einem Zinssatz von etwa 3% jährliche Zinsaufwendungen von rd. 30.000 EUR pro Jahr. Dies sind große Beträge, die – wenn sie mehrfach und unbedacht ausgegeben werden – in Zukunft vielleicht sogar zur Schließung von Büchereien, des Freibads und vielen weiteren wichtigen Leistungen führen können. Das müssen wir unter allen Umständen vermeiden und deshalb gut abgewogenen Entscheidungen treffen was wichtig ist. Es wird künftig viele konkrete, wenn/dann bzw. entweder/oder Fragen geben. Es muss der Grundsatz der Sparsamkeit gelten, um weiterhin möglichst viel zu ermöglichen. Wir müssen sofort damit beginnen!
Soziale Infrastruktur sind zum Beispiel Kindergärten und Kitas, Schulen, Gesundheitsversorgung, Pflegeeinrichtungen, Jugendhäuser, Büchereien, Bürgersäle und Begegnungsstätten, Sporthallen und Schwimmbäder, Sport- und Spielplätze, Kulturzentren, Museen und Theater, Bevölkerungsschutz und Klimagerechtigkeit.
Technische Infrastruktur sind zum Beispiel die Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Regenwasserbewirtschaftung, Energieversorgung, Straßen, Wege und Brücken, öffentlicher Nahverkehr.
Ohne diese Einrichtungen funktioniert eine Stadt nicht, deshalb werden wir in den kommenden Jahren auch viel über Standards diskutieren und über Kooperationen. Unsere Gebäude müssen multifunktional sein und effizient genutzt werden. Eine Schulmensa muss zum Beispiel außerhalb der Betriebszeiten für andere Nutzungen zur Verfügung stehen. Unsere städtischen Gebäude müssen auch in den Ferienzeiten genutzt werden können. Diese Kooperationen sollten wir auch zwischen Vereinen und Kirchen fördern. Hierdurch können Kosten gesenkt und auf mehrere Schultern verteilt werden.
Ich freue mich auf weitere lebhafte Debatten im Gemeinderat, in unseren Vereinen, in den Kirchen und im persönlichen Umfeld. Lassen Sie uns gemeinsam darüber diskutieren „Wie kann es gehen, wie bekommen wir es gemeinsam hin?“
-Christian Buch
01.05.2026 in Ortsverein

Über die Jahreshauptversammlung am 25. April 2026 im Alten Rathaus in Eltingen hat Thomas Slotwinski fogenden Bericht geschrieben:
27.04.2026 - 17:07 Uhr
Katrin Sattler führt gemeinsam mit Christian Buch die Sozialdemokraten. Mit Sacharbeit wollen sie dem Negativtrend entgegenwirken.
Thomas K. Slotwinski Leonberger Kreiszeitung
Kartin Sattler führt jetzt gemeinsam mit Christian Buch (52) die Leonberger SPD an. Die Ortschaftsrätin aus Höfingen folgt auf Elviera Schüller-Tietze, die nach 14 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Seit vier Jahren wurde sie an der Vorstandsspitze von Buch unterstützt. 2022 hatten die Sozialdemokraten die Einführung einer Doppelspitze beschlossen.
Mit der Wahl der 31-Jährigen setzt die Wahl der SPD nicht das einzige Zeichen in Richtung Verjüngung. Auch die langjährigen Vorstandsmitglieder Helga Hoffmann (Kasse) und Rüdiger Beising (Presse) traten nicht mehr an . Ihnen folgen Abdullah Şahmurat (28) und Kiriakos Fotis (22). Veteran im Vorstand bleibt der 75-Jährige Günther Wöhler als Schriftführer. Beisitzerinnen sind Ljuba Benkovic, Annett Pfeiffer-Fruhner und Birgitte Koch-Savel. Die Wahl des gesamten Vorstands erfolgte nahezu einstimmig und wenigen Enthaltungen.
In der Kommunalpolitik will sich die SPD weiterhin für bezahlbaren Wohnraum einsetzen, erklärte Ottmar Pfitzenmaier. Der Fraktionschef im Gemeinderat hat dabei besonders die Wohnbauprojekte Berliner Straße und Alte Schuhfabrik im Auge, die nun zügig umgesetzt werden müssten. Pfitzenmaier lobte erneut, dass Oberbürgermeister Tobias Degode das Finanzressort zur Chefsache erklärt hat.
Keine gute Nachrichten aus dem Landkreis hatte Günther Wöhler. Der SPD-Kreisrat berichtete von der Erhöhung der Kreisumlage, also die Zwangsabgabe der Kommunen an den Kreis, von 34,5 auf 35,7 Prozent. Dem Kreis Böblingen stehe, ebenso wie vielen Gemeinden, finanziell „das Wasser bis zum Halse“. Vor diesem Hintergrund wolle sich die SPD für das Bestehen „dringender sozialer Einrichtungen und Maßnahmen zum Erhalt des sozialen Zusammenhalts“ einsetzen.
Das betonte auch der alte neue Co-Vorsitzende Christian Buch. Angesichts der schlechten Umfragewerte müsse „noch mehr deutlich gemacht werden, wofür die SPD steht: bezahlbaren Wohnraum, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung, Bildungsgerechtigkeit und, für eine lebenswerte Stadt.“
15.03.2026 in Ortsverein

Eröffnet wurde der Frühljahrsempfang von unserem Ortsverein Co-Vorsitzenden und Gemeinderat Christian Buch, Nachfolger von Wolfgang Schönleber. Unse langjähriger Fraktionsvorsitzender Ottmar Pfitzenmaier hat anschließend mit einem kommunalpolitischen Ausblick klar gemacht, worum es uns für die Zukunft Leonbergs geht (Beitrag aus LKZ vom 4.3.26 untenstehend).
Anschließend hat unser langjähriger Gemeinderat Wolfgang Schöneberg (26 Jahre!) für seine großen Verdienste für die SPD die Willy-Brandt Medaille verliehen bekommen. Moderiert wurde die Veranstaltungen von unseren Jusos Katrin Sattler, Kiriakos und Abdukkah Şahmurat. Dank bing auch an OB Tobias Degode für das Grußwort und an die zahlreichen Menschen, die diese Veranstaltung besucht haben.


"Unser Schmerz ist unsere Kraft"! Unter diesem Titel haben die Töchter Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek zusammen mit Chris Toene ein Buch über den Mord an ihren Vätern durch das rechtsextreme NSU-Netzwerk geschrieben und im zweiten Tei des Frühlingsemfangs eine Lesung gehalten. Es war ein sehr bewegender und emotionaler Abend, mit anregenden Fragen und Diskussionen.
Demokratie und Menschenrechte müssen jederzeit verteidigt werden – von uns allen. Geschichten wie diese erinnern uns daran, wohin struktureller Hass, Rassismus und Menschenverachtung führen können, wenn ihnen nicht entschieden widersprochen wird.
Untenstehend ein ausführlicher Text zu diesem Beitrag aus der Leonberger Kreiszeitung
29.01.2026 in Ortsverein
Mit großer Trauer verabschieden wir uns von unserem treuen und wertvollen Mitglied
Regine Nachtmann.
Ihren Kindern und ihren Familien gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.
Wir werden Ihr Andenken in Ehren halten.
In stillem Gedenken der SPD Ortsverein
Trauerkarte der Familie Nachtmann
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von
Regine Elisabeth Nachtmann
* 30.7.1942 † 19.1.2026
geb. Weydt
Oberstudienrätin i.R.
In Liebe und Dankbarkeit
Till, Johanna, Jim
Jenny, Nico, Clara, Philipp
Götz, Rafaela, Linus, Justus
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet
am 5.2.2026 um 14:30 Uhr auf dem Waldfriedhof Leonberg statt.
Traueranschrift: Jenny Nachtmann, Am Büchsenackerhang 29, 69118 Heidelberg
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