02.01.2026 in Ortsverein

Neujahrsgrüße des Vorstands

 

Wir möchte alle bitten, bereits jetzt den Termin für unseren Frühlingsempfang 2026 fest im Kalender zu reservieren.

Freitag, 27.02.2026 ab 19:00 Uhr
in der Steinturnhalle


Als klares Bekenntnis zu Demokratie und Menschenrechten erleben wir gemeinsam eine Lesung zum Buch

"Unser Schmerz ist unsere Kraft - Neonazis haben unsere Väter ermordet"

Die Autorinnen Gamze KubaşıkSemiya Şimşek und Christine Werner reisen persönlich nach Leonberg an. Hierüber sind wir sehr dankbar.

Bitte bewerbt die Veranstaltung auch im Freundes- und Bekanntenkreis!

Die Einladung mit vollständigen Programm folgt im Januar.

20.12.2025 in Stadtratsfraktion

Von Wolfgang Schönleber zu Christian Buch

 

Nach über 26 Jahren verlässt Wolfgang Schönleber auf eigenen Wunsch den Gemeinderat. Mit persönlichen Worten hat Ottmar Pfitzenmaier  insbesondere sein seit über 50 Jahren andauerndes ehrenamtliches Engagement in Sport und Kommunalpolitik gewürdigt. Wolfgang wurde mit Standing Ovations würdig verabschiedet.

Nachfolgen wird ihm Christian Buch, der nicht nur seine Fachkompetenz als Leitender Stadtbaudirektor einbringen wird. Mit ihm wird die Fraktion und der Gemeinderat auch etwas jünger.

17.11.2025 in MdB und MdL

Ulla Schmidt beim Politischen Martini

 

Ulla Schmidt beim Politischen Martini

Beim traditionellen Politischen Martini des SPD-Kreisverbands und der beiden Abgeordneten Jasmina Hostert und Florian Wahl in der Turn- und Festhalle in Darmsheim haben Mitglieder aus dem gesamten Kreisverband einen geselligen Abend erlebt, darunter auch Mitglieder unseres Ortsvereins. Unser Ehrengast war in diesem Jahr die ehemalige Bundesgesundheitsministerin und aktuelle Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt, die eine eindrucksvolle Festrede zu verschiedenen aktuellen politischen Themen hielt. Daneben sprachen unsere Bundestagsabgeordnete Jasmina Hostert über die aktuellen Vorhaben der schwarz-roten Koalition im Rahmen des Sondervermögens und unser Landtagsabgeordnete Florian Wahl stimmte uns auf die im Frühjahr anstehende Landtagswahl ein. Unser neuer Kreisvorsitzender Samet Mutlu übernahm das Schlusswort. Natürlich gehörte auch gutes Essen und gute Musik dazu, die diesmal der junge Saxophonist Julian Wirth beisteuerte. So bot sich ein Abend voller spannender Gespräche, geselliger Gemeinschaft und wichtiger politischer Apelle – eben ein typischer Politischer Martini!

Fotourheber: Wahlkreisbüro Jasmina Hostert. Bildbeschreibung v.l.n.r.: Samet Mutlu, Jasmina Hostert, Ulla Schmidt, Florian Wahl

05.11.2025 in Fraktion

Kommunalpolitische Erklärung der SPD-Fraktion 2025

 

 

Kommunalpolitische Erklärung der SPD – Fraktion

am 04.11.2025

Sehr geehrte Herr Oberbürgermeister Cohn,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister in spe Degode,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Brenner,

verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die wenig erfreuliche, aber keinesfalls neue Nachricht ist: den Kommunen in Deutschland geht es finanziell immer schlechter. Die etwas bessere Nachricht ist: Leonberg geht es vergleichsweise noch(!) ganz ordentlich.

Die Prognose lautet, unser Anteil an der Einkommenssteuer erhöht sich perspektivisch auf vor Jahren noch undenkbare 50 Mio.€. Auch die Gewerbesteuer pendelt sich auf einem durchaus noch erfreulichen Niveau von 35 Mio.€ ein. Und dann sollen wir aus dem Sondervermögen des Bundes künftig jährlich über 3 Mio.€ bekommen. Daneben verfügen wir über ordentliche Rücklagen und die Verschuldung ist in den letzten Jahren deutlich gesunken.

Nur – die Ausgabenspirale, sei es für oftmals dringend benötigtes Personal in der Verwaltung, sei es für die Sicherstellung der Qualität in der Betreuung der Schulkinder außerhalb des Unterrichts und vieles andere mehr, die steigt halt noch rasanter. Und was uns perspektivisch große Sorgen bereitet: Aktuell soll die Kreisumlage um 1,4 %-Punkte erhöht werden, das ist für uns zusätzlich mehr als 2 Mio.€. Dazu kommen in der Zukunft die völlig unkalkulierbaren Auswirkungen der finanziell und konzeptionell aus dem Ruder gelaufenen Flugfeldklinik.

Geplante und gewünschte Baumaßnahmen wurden von der Kämmerei bereits priorisiert und gedeckelt. Das ist grundsätzlich richtig, erhöht aber den ohnehin vorhandenen Investitionsstau zusätzlich. So sind wir mit der abermaligen zeitlichen Verschiebung der Planungsrate für die Generalsanierung der ORS – Halle überhaupt nicht einverstanden. Die Halle ist in einem erbärmlichen Zustand! Kaum besser, die Halle bei der Marie – Curie – Schule.

Die künftige Führung der Verwaltung muss auch mit hoher Priorität überlegen, wie die Produktivität verbessert und Abläufe optimiert werden können, um mehr Sanierungsmaßnahmen in kürzerer Zeit zu realisieren als bisher. Statt durchschnittlich 14 Mio.€ pro Jahr (an reinen Bauinvestitionen), künftig eher 17 oder 18 Mio.€. Dafür bekommen wir ja die zusätzlichen Millionen aus dem Sondervermögen des Bundes.

Auf der Einnahmenseite erwartet die Verwaltung Grundstückserlöse, die wir als Gemeinderat eigentlich schon im laufenden Jahr erwartet haben.  Dass es beim Postareal seit geraumer Zeit klemmt, das ist schon auch ärgerlich, aber dass es bei der Berliner Straße nach 4 Jahren und trotz eines weiterhin willigen Investors nicht weitergeht, das ist für uns zunehmend völlig unverständlich. Es geht dabei ja nicht nur um’s Geld, sondern auch um dringend benötigten Wohnraum. Und auch für die Alte Schuhfabrik soll es längst einen interessierten Investor geben.

Eine Konsequenz aus dem geschilderten schnelleren Anstieg der Ausgaben gegenüber zu erwartenden Einnahmen, ist, bei anstehenden Investitionsvorhaben deutlich stringenter vorzugehen.  Nein – das ist keine neu gewonnene Erkenntnis. Und wir haben dazu viele Anläufe in der Vergangenheit genommen. Etwa eine Standardisierung bei Kita-Neubauten.

Und bei neu gestalteten Spielplätzen hatten wir uns mal auf eine Kostendeckelung von 120.000€ verständigt, für einen Spielplatz in Warmbronn sind im Haushaltsplan aber bereits wieder 170.000€ eingestellt. Allen Sparbemühungen und Willensbekundungen zum Trotz!

Die jüngste Diskussion um den Neubau der Feuerwache in Warmbronn hat es erneut verdeutlicht. Der Gemeinderat muss frühzeitiger eingebunden werden, um das zur Verfügung stehende Budget freizugeben. Die Planer müssen nicht nur räumliche, sondern auch finanzielle Vorgaben einhalten. Dies erspart nicht nur kostspielige Umplanungen und Zusatzarbeiten, sondern vermeidet auch Frustration bei den tangierten Mitarbeitern der Verwaltung, beim Architekten - und bei den Mitgliedern des Gemeinderates.

Leonberg soll wieder ein attraktiver Arbeitgeber werden, die Verlässlichkeit des Gemeinderates ist hierfür ein wichtiger Mosaikstein. Wir haben keine Lust, bei jedem neuen Projekt als Kostencontroller (manche sagen „Blockierer“) zu fungieren.

Im konkreten Fall möchte die Feuerwehr als verdiente Wertschätzung gerne einen Fitnessraum. Kann man machen, muss aber dabei berücksichtigen, dass der auch mit Geräten ausgestattet wird, die schnell mal einen hohen 5-stelligen Betrag kosten. Irgendjemand – unklar wer - möchte unbedingt einen Aufzug in einer Feuerwache mit (nur) 2 Geschossen. Und mit hohen Folgekosten.

Nach zähen Diskussionen in den Gremien fühlt sich der Architekt in seiner Berufsehre gekränkt, weil er nun die Behindertentoilette vom OG ins Erdgeschoß umplanen muss (wofür er bezahlt wird). Der gesunde Menschenverstand hingegen rätselt, warum man eine Behindertentoilette nicht von vorne herein ebenerdig plant.

Bei künftigen Projekten geht es in erster Linie darum, baurechtliche Bedingungen zu erfüllen – nicht über zu erfüllen. Natürlich wollen wir weiterhin ansprechend bauen, aber eben auch wirtschaftlich. Sparsam und attraktiv – das ist die Herausforderung!

Und wir dürfen nicht davor zurückscheuen, bereits getroffene Baubeschlüsse – zumindest im begründbaren Einzelfall – nochmals zu hinterfragen. Daher hat die SPD – Fraktion beantragt bei der notwendigen Ausstattung der Spitalschule mit einer Mensa beide Alternativen – Neubau vs. Umbau des Theatersaales – insbesondere unter Kostengesichtspunkten - nochmals gegenüberzustellen. Nicht nur, dass ein zusätzliches Gebäude die so wichtigen Bewegungsräume der Schüler weiter eingeschränkt, nein - auch die schulischen Abläufe werden bei einer integrierten Mensa erleichtert. Das sind die wesentlichsten Gründe, warum nicht nur die Schulleitung diese Lösung bevorzugt.

Natürlich sind die in Relation zu den mehr als 400 Schülern vergleichsweise wenigen Nutzer des Theatersaales davon wenig begeistert. Aber, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir werden es künftig nicht mehr immer allen recht machen können.

Zudem sind genügend Alternativen vorhanden: Stadthalle, Steinturnhalle – um nur einige zu nennen. Da ist Kreativität gefragt, denn wir werden ganz sicher keinen neuen Theatersaal bauen. Aber wir würden durch diese Lösung Baukosten und damit verbundene Kreditaufnahmen in Höhe von mehreren Mio.€ sparen, ebenso wie Darlehenszinsen in 6-stelliger Höhe pro Jahr. Liebe Kolleginnen und Kollegen, lassen Sie uns bitte beide Alternativen nochmals genau prüfen.

Und – zugegebenermaßen etwas vereinfacht ausgedrückt - mit dem ersparten Geld können wir dann in 2,3 Jahren eine klassische 1 – Feld – Sporthalle beim Kindercampus Ezach verwirklichen. Diese Halle ist unverzichtbarer Baustein, um die verbindliche Ganztagesbetreuung an der Sophie – Scholl – Schule zu verwirklichen. Ich denke, darüber waren sich alle einig, die für diese Betreuungsform gestimmt haben. Für uns als SPD – Fraktion ist diese Form der Grundschule ohnehin das Zukunftsmodell, verspricht sie doch die bestmögliche Strukturierung des Schulalltages und das höchste Maß an Bildungsgerechtigkeit.

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, kommen wir zum brisanten Thema Kreiskrankenhaus und Gesundheitscampus, bei dem wir im unsäglichen Schwarze-Peter-Spiel zwischen Stadt und Landkreis wieder ein Jahr verloren haben.

Nochmal zum Mitschreiben für diejenigen, die’s noch immer nicht begriffen haben. Es geht nicht darum, in der Innenstadt bereits niedergelassene Ärzte umzusiedeln, sondern Ziel ist, zusätzliche(!) dringend notwendige Fachärzte zu gewinnen. Ein Medizinisches Versorgungszentrum alleine wird das KKH nicht retten, aber es ist unerlässlich für die Verbesserung der Fachärzteversorgung in unserer Stadt. Der besondere Charme des Standortes für diese Ärzte könnte in möglichen Synergien mit dem Krankenhaus liegen.

Und die Konstruktion des MVZ ist halt die bei jungen Ärzten aus vielerlei Gründen (weniger Bürokratie, Vereinbarkeit von Beruf und Familie) bevorzugte Organisationsform. Dass gerade dieses Modell im Wahlkampf von unserer derzeit abwesenden Ersten Bürgermeisterin trotzdem abgelehnt wurde, das ist geradezu grotesk. Spricht aber für sich.

Während sich in Leonberg zum Jahresende 2 Kinderärzte und eine Orthopädin verabschieden, eröffnet in Renningen eine Kinderarztpraxis, die jedoch keine Leonberger Patienten aufnimmt. Das ist ein Unding. Sollen wir jetzt den Leonberger Fachärzten empfehlen, keine Leute aus den umliegenden Gemeinden zu behandeln? Die Bemessungsgrundlage der Kassenärztlichen Vereinigung ist der Kreis BB, nicht eine einzelne Kommune! Kirchturmdenken ist völlig fehl am Platz!

Stadtsauberkeit ist bekanntermaßen ein weiteres wichtiges Anliegen für uns. Leider kommen wir da nicht wesentlich voran. Zwei stadtweite Putzaktionen in vier Jahren, keine Weiterentwicklung der vielgenutzten App, keine konkreten Zuständigkeiten innerhalb der Stadtverwaltung. Letzteres ist wohl der Knackpunkt.

Wir brauchen, wie beispielweise Sindelfingen, eine Person, die konkret für Sauberkeit zuständig ist und die notwendigen Maßnahmen koordiniert. Am besten angesiedelt im Ordnungsamt, das neu aufgestellt wird. Ich nehme an, Herr Degode hat das leidige Thema „Verpackungsmüll“ gleich mal angesprochen als er jüngst bei McDonald‘s Hamburger gebraten hat.

Organisatorischen Handlungsbedarf innerhalb der Verwaltung gibt es ja ohnehin. Reduzierung der Stabsstellen, die Mobilität zur Stadtplanung und, so zumindest unsere dringende Empfehlung: die Finanzen zum OB. Aber letztendlich ist das eine der vordringlichsten Aufgabenstellungen für das neue Stadtoberhaupt.  

Erste Schritte wurden jetzt auch bei der Parkraumbewirtschaftung eingeleitet. Ein extrem komplexes Thema, wie sich schon am Leobad Parkplatz zeigt, bei dem wenig Lorbeeren zu ernten sind. Und manchen Dauernörglern in den sozialen Medien oder bei politischen Nachwuchsorganisation empfehle ich, vor dem Kommentieren einfach mal das Gehirn einzuschalten. Aber es ist halt ein sensibles Thema. Den Parkdruck in der gesamten Kernstadt werden wir nach unserer Überzeugung nur durch Anwohnerparkregelungen einigermaßen in den Griff bekommen. Auch da wird nicht jeder Bürger hurra schreien.

Abschließend möchte ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung für die Zusammenarbeit bedanken. Heute aus gegebenem Anlass auch ganz explizit bei ihnen, Herr Oberbürgermeister Cohn. Sie haben viele Themen, insbesondere die Stadt für morgen, auf den Weg gebracht. Auch wenn wir, die SPD – Fraktion, mit unseren Schwerpunkten, meist eher die Stadt von heute im Blick hatten.

Doch jetzt schauen wir nach vorne. Ein bekanntes chinesisches Sprichwort lautet:

„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“

Herr Degode, wir freuen uns auf frischen Wind und sind offen für frische Ideen und einen Neustart für Leonberg.

Ja - das wäre nun ein schöner Abschluss meiner Rede gewesen, wäre nicht der proklamierte Neustart von der Situation um die derzeit (noch?) suspendierte Erste Bürgermeisterin belastet.

Und wir verhehlen nicht unsere Skepsis, Frau Prinzessin von Hohenzollern - Emden könnte einem unproblematischen Neustart im Wege stehen. Wer den Bürgern im Haus der Begegnung verspricht, den Krankenhausstandort zu retten, ohne im zuständigen Aufsichtsrat des Klinikverbundes zu sitzen und ohne jemals im Kreistag (zumindest öffentlich) dazu nennenswerte Initiativen gestartet zu haben, verspielt seine Glaubwürdigkeit. Das ist unseriös.

Wer im Wahlkampf in sozialen Medien mit einem kindischen Comic seinen Vorgesetzten lächerlich machen will, würde in jedem Wirtschaftsunternehmen mindestens eine Abmahnung, wenn nicht die fristlose Kündigung, kassieren. Auch wenn ein Gericht dies als freie Meinungsäußerung durchgehen lässt – das ist unanständig und stillos. Das gehört sich einfach nicht.

Und das sind nur exemplarische Beispiele, die uns skeptisch machen, in wie weit sie bereit ist, sich in die Verwaltung zu integrieren.

Herr Degode, sollte die Zusammenarbeit nicht klappen, so sind wir offen dafür, temporär bis zum Ablauf der Amtszeit von Prinzessin von Hohenzollern – Emden eine 4. Bürgermeisterstelle zu schaffen. Der postulierte Neustart wird nur funktionieren mit 3 hochmotivierten Bürgermeistern, denen es gelingt, auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung die Freude an der Arbeit zurückzugeben.

Ich bedanke mich für’s geduldige Zuhören.

Ottmar Pfitzenmaier für die SPD – Fraktion im Gemeinderat

23.09.2025 in Bundestagsfraktion

Bürger*innensprechstunde Jasmina Hostert, MdB 29.9.25

 

19.09.2025 in Ortsverein

SPD - Ortsverein zur OB - Wahl

 

Pressemitteilung des SPD - Ortsvereins Leonberg zur OB – Wahl

Bereits vor einem Monat hat die Leonberger SPD die beiden aus ihrer Sicht geeignetsten OB – Kandidaten Marion Beck und Tobias Degode zu einer viel beachteten und ausgesprochen gut besuchten Mitgliederversammlung eingeladen. Nach Wochen des intensiven Wahlkampfs, einer Vielzahl von intensiven Gesprächen und zahlreichen weiteren öffentlichen Vorstellungen der Kandidaten sehen sich Christian Buch, der Co-Vorsitzende, und Ottmar Pfitzenmaier in der damaligen Einschätzung ihres Ortsvereins bestätigt:

„Die Stadt braucht nach turbulenten Zeiten einen Neuanfang. An dieser Stelle sind wir OB Cohn dankbar, dass er dafür schon sehr frühzeitig den Weg freigemacht hat. Ein Neuanfang kann aber auch nur mit einer Person an der Stadtspitze beginnen, die wirklich unbelastet von den Querelen der Vergangenheit ist. Dies trifft nach unserer Einschätzung auf Frau Beck, wie auch auf Herrn Degode gleichermaßen zu, wenngleich jeder der Beiden natürlich ein unterschiedliches persönliches Profil mitbringt. Beide teilen aber viele unserer wichtigsten politischen Themen, wie die Krankenhaus – und die Fachärzteversorgung, den bezahlbaren Wohnraum, die Stadtsauberkeit und die Notwendigkeit einer soliden Haushaltpolitik, um nur einige zu nennen.

Wie die Wieder - Integration der derzeit suspendierten Ersten Bürgermeisterin in diesem Kontext gelingen kann, dies ist Aufgabe der künftigen Oberbürgermeisterin oder des Oberbürgermeisters im Benehmen mit dem Gemeinderat. Wir halten es allerdings für unabdingbar geboten, dass in dem Falle die Finanzen künftig zum Ressort des oder der OB gehören müssen. Wir sind jedenfalls sehr gespannt darauf, wie sich die Leonberger Wählerinnen und Wähler am 28. September entscheiden werden.“

Christian Buch und Ottmar Pfitzenmaier für den Leonberger SPD - Ortsverein/18.09.25

26.07.2025 in Ortsverein

Mitgliederversammlung 12. August mit OB-Kandidierenden

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Ortsverein Leonberg

Einladung zur Mitgliederversammlung
„Wahl des Oberbürgermeisters am 28. September 2025“
      mit den Kandidierenden
                  
Frau Marion Beck und Herrn Tobias Degode
https://marion-beck.com/   https://www.degode.de/

Dienstag, 12. August 2025, ab 19:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Höfingen, Ulmenstraße 3, 71229 Leonberg

 

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde der SPD Leonberg,


hiermit lade ich Euch / Sie im Namen des Vorstandes herzlich zu unserem
Informationsabend anlässlich der Wahl des Oberbürgermeisters am 28. September 2025
ein. Wir möchten Euch die Gelegenheit geben, die aus Sicht des Vorstands
interessanten Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters kennenzulernen.

Tagesordnung:
1. Begrüßung durch die OV-Vorsitzenden
2. Selbstvorstellung Frau Beck und Herr Degode, jeweils 15 Minuten
3. Persönlicher Austausch mit den Kandidierenden
Wir freuen uns auf euer / Ihr Kommen und auf gute Gespräche!

Mit herzlichen Grüßen
Elviera Schüller-Tietze     Christian Buch

18.07.2025 in Ortsverein

Jasmina beim Jugendausschuss am 18. Juli 2025

 

18.07.2025 in Bundestagsfraktion

Bürger*innensprechstunde Jasmina Hostert, MdB 24. Juli

 

12.07.2025 in Ortsverein

Trauer um Karl Grob

 

03.07.2025 in Ortsverein

Hutzlesfest 13. Juli 2025

 

03.06.2025 in Ortsverein

1. Infobrief 2025

 

Unser neues Format: der Infobrief des Vorstands

Liebe Genossinnen und Genossen,

Wir, der Vorstand des Ortsvereins, wollen Euch damit auf dem Laufenden halten, über das was war: im Ortsverein, im Gemeinderat und im Kreistag. Und wir wollen Euch einbinden in das, was an Plänen und Terminen vor uns liegt.

Der Infobrief wird Euch in unregelmäßigen Zeitabständen per mail und auf der homepage erreichen, wie es die Sachlage erforderlich macht.

Der aktuelle Anlass war unsere Mitgliederversammlung am 15.05.2025. Da nur wenige Mitglieder

den Weg ins Alte Rathaus in Eltingen gefunden haben, möchten wir Euch

schriftlich über das Gesprochene informieren.

Im Vordergrund stand zunächst der Jahresrückblick unseres Co-Vorsitzenden Christian:

Im letzten Jahr mussten wir uns von 4 verstorbenen Mitgliedern verabschieden. Dem gegenüber standen 8 Neueintritte und drei Austritte.

Die letzte Jahres-Mitgliederversammlung hatte am 25.04.2024 in den Räumen des Hospiz Leonberg stattgefunden. Neben den Neuwahlen gab es eine Vorstellung der Hospizarbeit in Leonberg durch unseren Kreisrat Günther Wöhler. Am 4.Mai fand wieder das Kabarett in Höfingen statt. Wegen des hohen organisatorischen und finanziellen Aufwands und weiter zurückgehenden Besucherzahlen aber letztmals. Großer Dank an Herbert für sein enormes Engagement über viele Jahre!!!                       

 Ein anderes Format soll künftig mehr Leute ansprechen - Ideen werden gesucht.

Im Juni dann Kommunalwahlen. Trotz großem Engagement ein Gemeinderatssitz weniger durch das Ausscheiden von Christiane kamen aus Warmbronn wohl kaum Stimmen. Im Kreistag blieb es bei einem Sitz, der erhoffte zweite Sitz durch die Kandidatur des OB wurde weit verfehlt. Die Diskussion um den OB und die Haltung des Ortsvereins bestimmte im letzten Jahr manche Vorstandsdiskussion.

Das Hutzlesfest in Gebersheim im Juli wurde zum Ort der Sommer-Vorstandssitzung mit guter Stimmung und guten Gesprächen. Das werden wir beibehalten! Im September hatten wir eine Mitgliederversammlung zu unseren kommunalpolitischen Themen „Focus 2025“.

Und endlich wieder Weihnachtsmarkt - sowohl in Leonberg als auch in Höfingen! Durch das große Engagement von Christian und seiner Familie war das ein voller Erfolg! Die Einnahmen werden dringend benötig, da der Kommunalwahlkampf trotz eines guten Sparprogramms ein großes Loch      in der Kasse hinterlassen hat.

Der Neujahrsempfang im Januar 2025 mit Jasmina Hostert, vorgezogen wegen der Bundestagswahl,    hatte eine gute Resonanz! Anfang Februar dann Pferdemarkt bei Schmuddelwetter. Wo andere Fraktionen sich wieder an dem Uralt-Thema „Rathausspitze“ abgearbeitet haben, waren wir mit    dem Thema „Notfallversorgung do it yourself“ hochaktuell und hatten viel Beifall. Das spiegelte sich auch bei der Prämierung wieder: Platz 1 für „unsere“ Gässlesfetzer und Platz 2 für unsere Notfallversorgung .

Im März 2025 wurde unser Mitglied Heidi Fritz mit dem Bundesverdienstkreuz für Ihr vielfältiges Engagement ausgezeichnet.  Herzlichen Glückwunsch!

Am 28.03. wurde Farina Semler von unserem Kreisverband zur Landtagskandidatin gewählt.

Herzlichen Glückwunsch. Letztendlich erfolglos hat auch unser Vorstandsmitglied Abdullah Samurat kandidiert. Hut ab vor so viel Courage und Engagement! Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass ein echter demokratischer Wettbewerb zustande kam und für sich persönlich erheblich an Erfahrung und in der Partei an Wertschätzung gewonnen.

Was kommt auf uns zu?

Der wichtigste politische Termin für Leonberg wird in diesem Jahr die OB Wahl Ende September sein. Dieses Mal werden wir uns nicht um einen eigenen SPD Kandidaten bemühen. Wir sind aber im Kontakt mit den anderen demokratischen Parteien und es scheint bei der gemeinsamen Suche von Freien Wählern und CDU tatsächlich wählbare Kandidaten zu geben.

Für die künftigen Pläne der Stadt wird die finanzielle Lage der größte Hemmschuh sein und die Priorisierung von Pflichtausgaben und Wünschenswertem wird die Diskussion der nächsten Jahre bestimmen.

Die Finanzen sind eine gute Überleitung zum Kassenbericht von Helga. Ein Wahlkampf bedingtes Minus von 8690 € hat unser Guthaben auf 13.000€ zusammenschmelzen lassen.

Die Kassenprüfung durch Peter und Petra ergab eine korrekte Kassenführung.

Bei der Aussprache über die beiden Berichte gab es keine kritischen Anmerkungen, sodass

Vorstand und Kassenwartin einstimmig entlastet wurden.

Als Gast war Farina Semler, unsere Kandidatin für die Landtagswahl 2026 anwesend.

In ihrer Vorstellung wurde deutlich, dass sie als Lehrerin und Gewerkschaftlerin Ihre Schwerpunkte   in Bildungsgerechtigkeit, einem effektiven Schulsystem und den Arbeitnehmerrechten hat. Daraus ergab sich eine rege Diskussion. Wir haben Farina schon „angedroht“, dass wir ihr bei dem versprochenen nächsten Besuch weitere Themen nahebringen wollen, die uns genauso am Herzen liegen : Verkehr, Energiewende, Umweltschutz, Gesundheitssystem …  Der Termin wird frühzeitig bekanntgegeben.

Dabei zählen wir auf Eure Teilnahme! Die Chance, das einzubringen was einer/einem wichtig ist sollte man sich nicht entgehen lassen.  … Das Stichwort Teilnahme leitet zum letzten Diskussionspunkt des Abends über.

Die geringe Teilnehmerzahl von 16 Mitgliedern gegenüber 28 beim letzten Mal sorgte noch für Gesprächsstoff. Tatsächlich gab es einige konkurrierende Veranstaltungen, wo Mitglieder verpflichtet waren. Das kommt vor. Unklar blieb, ob der Abendtermin an einem Werktag ein Hinderungsgrund war. Das würden wir für die künftige Organisation natürlich gerne wissen, um möglichst Vielen die Teilnahme zu ermöglichen.

Wenn Ihr also jetzt mit Lesen fertig seid, schickt mir bitte gleich Eure Antwort auf zwei Fragen an meine mail-Adresse guenther.woehler@t-online.de

  1. Ist so ein Infobrief etwas, was Ihr auch künftig lesen wollt?
  2. Künftige Sitzungen lieber als Abendtermin werktags oder am Samstagnachmittag?

Herzlichen Dank für Euer Interesse und Eure Antworten!                 Leonberg, den 01.06.2025

                                                                                                                               Günther Wöhler, Schriftführer

Und wenn Ihr zwischendurch mal wissen wollt, was gerade so läuft bei

der SPD Leonberg:  denkt an unsere homepage:  www.spd-leonberg.de

    Terminvormerkung: Hutzlesfest in Gebersheim am 13. Juli 2025

08.05.2025 in Ortsverein

80 Jahre Befreiung

 

31.03.2025 in Ortsverein

Heidi Fritz erhält Bundesverdienstkreuz

 

In einer feierlichen Zeremonie wurde der Leonbergerin Heidi Fritz am Freitag, 21. März, das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Diese hohe Auszeichnung würdigt ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz für Bildung, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Pressemitteilung 27. März 2025 Stadt Leonberg
 

Heidi Fritz bekommt von OB Martin Georg Cohn das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens verliehen

Heidi Fritz bekommt von OB Martin Georg Cohn das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens verliehen  | © Leila Fendrich

 

Heidi Fritz beeinflusst die Leonberger Gesellschaft maßgeblich

Die Ehrung fand im Beisein zahlreicher Weggefährtinnen und Weggefährten, ihrer Familie sowie hochrangiger Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft statt. Staatssekretärin Sabine Kurtz, Landtagsabgeordneter Peter Seimer und Oberbürgermeister Martin Georg Cohn nahmen an der feierlichen Verleihung teil und hoben die herausragenden Verdienste der Preisträgerin hervor. „Heidi Fritz hat mit ihrem Engagement über Jahre hinweg das Miteinander in unserer Stadt geprägt“, so OB Cohn in seiner Begrüßung im geschmückten Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Sie werde nun verdient für ihr Engagement für das Gemeinwohl in Leonberg ausgezeichnet. 
 

Würdigung von langjährigem Engagement

In ihrer Dankesrede betonte Heidi Fritz die Bedeutung des freiwilligen Engagements für eine lebendige Zivilgesellschaft. „Ich freue mich sehr über diese besondere Auszeichnung und darüber, dass das Ehrenamt und die Arbeit so vieler Menschen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wird“, sagte die Preisträgerin. Sie wies darauf hin, dass ihre vielfältigen Erfolge nur durch das gemeinsame Wirken mit vielen Mitstreitern und Netzwerken möglich gewesen seien. Ihr Einsatz für Bildung, Chancengleichheit, Friedensarbeit und eine humane Migrationspolitik sei für sie eine Herzensangelegenheit.

Die Laudatorin Sabine Kurtz hob die unermüdliche Arbeit von Heidi Fritz hervor: „Sie lassen nicht locker in Ihrem Einsatz für andere Menschen. Tatkräftig und persönlich engagieren Sie sich seit Jahrzehnten in leitender Funktion für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe.“ Besonders gewürdigt wurden ihre Verdienste als Vorsitzende des Trägervereins der Familienbildungsstätte Leonberg, ihr Einsatz für die evangelische Bildungsarbeit sowie ihre langjährige Tätigkeit in der Landessynode. 
 

Einsatz für Geflüchtete und soziale Gerechtigkeit

Ein zentraler Bestandteil ihres Engagements ist ihr Einsatz für Geflüchtete. Bereits seit 1994 leitet sie den Arbeitskreis Asyl Leonberg und hat sich in vielfältiger Weise für die Rechte und Integration von Asylsuchenden stark gemacht. Die Laudatorin betonte, dass sie sich weit vor dem großen Zustrom von 2015 für Geflüchtete eingesetzt habe und bis heute unermüdlich in dieser Arbeit aktiv sei.
Die Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist nicht nur eine Anerkennung ihrer Verdienste, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für alle, die sich ehrenamtlich für das Wohl der Gesellschaft einsetzen. Der offizielle Teil der Veranstaltung endete mit einem herzlichen Applaus und zahlreichen Glückwünschen für die Preisträgerin. Die Stadt Leonberg gratuliert Heidi Fritz herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung."

Heidi Fritz ist langjähriges Mitglied der SPD und hat bereits 2015 als Sprecherin für den Arbeitskreis Asyl den Leonberger  Sozialpreis von der SPD Leonberg entgegen genommen.

Wir gratulieren ihr ganz herzlich für diese große Auszeichnung.

 

 

05.03.2025 in Ortsverein

Harald Hepfer am 14.02.2025 gestorben

 

 

05.03.2025 in Landtagsfraktion

Böblinger Gespräch, 13. März 2025

 

 

Einladung für Böblinger Gespräch: „Warum der Antisemitismus wieder unsere
Demokratie bedroht“

Liebe Genossin, Lieber Genosse,


ich freuen mich, Dich herzlich zur ersten Veranstaltung der Böblinger Gespräche einzuladen
– einer Gesprächsreihe, die regelmäßig spannende und gesellschaftlich relevante Themen in
den Fokus rücken wird. Mit wechselnden Gästen werden die Böblinger Gespräche eine
Plattform für Austausch und Dialog anbieten zu zentralen Fragen unserer Zeit.
Zum Auftakt darf ich Dr. Michael Blume, Beauftragter der Landesregierung Baden-
Württemberg gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben und renommierter
Religionswissenschaftler, als Gast begrüßen. Unter dem Titel „Warum bedroht der
Antisemitismus wieder unsere Demokratie“ widmen wir uns einem Thema, das aktueller und
bedeutsamer kaum sein könnte. Das Gespräch findet am 16. März um 13:30 Uhr im
Kulturnetzwerk blaues Haus e.V. (Postplatz 6, 71032 Böblingen) in Böblingen statt.
Dr. Blume wird seine Erfahrungen und Erkenntnisse teilen und uns wertvolle Einblicke in die
Herausforderungen und Chancen jüdischen Lebens in Deutschland geben. Seine Expertise und
sein Engagement in der Präventionsarbeit machen ihn zu einem herausragenden
Gesprächspartner, der wichtige Impulse setzen wird.

Bitte melde Dich bis zum 14. März 2025 unter info@florian-wahl.de an, damit wir besser
planen können.
Ich freue mich auf Deine Teilnahme und einen austauschreichen Nachmittag, der uns nicht nur
zum Nachdenken anregen, sondern auch Wege zu einem respektvollen Miteinander aufzeigen
wird.
Mit herzlichen Grüßen
Florian Wahl

13.02.2025 in Ortsverein

Pferdemarkt 2025 -SPD: Notfallversorgung - do it yourself

 

Wir waren bei Schmuddelwetter dabei und haben mit unserem Beitrag "Notfallversorgung - do it yourself" viel Beifall bekommen.

Christian voraus.

Und hinter uns die Gässlesfetzer, die mit fetziger Musik  kräftig für Stimmung sorgten.

13.02.2025 in Ortsverein

Pferdemarkt 2025 -SPD: Notfallversorgung - do it yourself

 

Wir waren bei Schmuddelwetter dabei und haben mit unserem Beitrag "Notfallversorgung - do it yourself" viel Beifall bekommen..

26.01.2025 in Ortsverein

Neujahrsempfang 25. Januar 2025

 

Die Leonberger Kreiszeitung hat über den Neujahrsempfang am 24. Januar in der Steinturnhalle berichtet:

Kommunalpolitik in LeonbergSPD: „Schmutzkampagne gegen OB Cohn“

26.01.2025 - 16:06 Uhr

Kommunalpolitik in Leonberg: SPD: „Schmutzkampagne gegen OB Cohn“
Gute Stimmung bei der Leonberger SPD mit der Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (2.v.li.), Fraktionschef Ottmar Pfitzenmaier (re.) und den Ortsvereinsvorsitzenden Elviera Schüller-Tietze und Christian Buch. Foto: Simon Granville

Beim Neujahrsempfang der Sozialdemokraten zeigt sich Fraktionschef Ottmar Pfitzenmaier offen für fast alle Interessenten am Amt des Oberbürgermeisters und lobt die Stadtentwicklung.

Ute Jenschur, Leonberger Kreiszeitung 26.1.25

Es ist ein Neujahrsempfang der besonderen Art, denn bereits in vier Wochen stehen unverhofft Neuwahlen zum Bundestag an. „Der Wahlkampf wird intensiv, die Zeit für die Produktion von Flyern und Plakaten war sehr kurz, aber ich habe Rückhalt in allen Ortsvereinen, alle sind sehr motiviert“, sagt Jasmina Hostert, die SPD- Bundestagsabgeordnete, Vorsitzende des SPD-Kreisverbands und Gastrednerin bei den Genossen in Leonberg. Die verbleibenden Wochen will sie nutzen, um die Menschen von ihren Argumenten zu überzeugen und klar zu machen, warum die Sozialdemokratie wichtig sei: „ Die Neuwahl ändert ja nichts an den knappen Kassen und den außenpolitischen Herausforderungen“.

Rund 50 des 115 Mitglieder der Leonberger SPD haben sich in der Steinturnhalle in eher familiärer Runde bei Sekt und Selters zusammengefunden. Ein Neujahrsempfang ist trotz anstehender Wahlen vor allem Anlass für ein Fazit des abgelaufenen Jahres in der Kommune durch den Fraktionsführer.

Ottmar Pfitzenmaier bedauert rückblickend, dass seine Partei in der Kommunalwahl die bisher fünf Sitze nicht verteidigen konnte. Mit ein Grund sei auch die „nicht zufällig vor der Wahl "lancierte“ gegen Oberbürgermeister Martin Georg Cohn gewesen, der SPD-Mitglied ist. Ein weiteres Ziel der Wahl sei eine Verjüngung der Gemeinderatsfraktion gewesen. Dies habe aber nicht dem Wählerwillen entsprochen, vielmehr galt die Wahl als Vertrauensbeweis für vier langjährige Ratsmitglieder.

Zur Entspannung der Stimmungslage im Leonberger Gemeinderat beigetragen habe die Entscheidung von Cohn, nicht mehr zur Wahl anzutreten, die für den 28. September vorgesehen ist. In Sachen OB-Kandidaten für die kommende Wahl sei die SPD „offen für alle, die keine Prinzessin sind und die ihr Parteibuch nicht wie eine Monstranz vor sich hertragen“.

138 neue Wohnungen an der Berliner Straße

Positiv sieht Pfitzenmaier, dass der Haushalt 2025 mit großer Mehrheit beschlossen wurde, der zahlreiche Investitionen umfasst. Somit könne das SPD „Herzensprojekt“ Berliner Straße jetzt umgesetzt werden. 138 Wohnungen seien hier geplant, davon gut ein Drittel als bezahlbarer Wohnraum. „Aufgrund der problemlosen Erschließung des Geländes haben wir lange auf die Umsetzung gedrängt“, so Pfitzenmaier und auch der Verkaufserlös tue der Stadt gut.

Problematischer sei die Erschließung des Baugebietes am Unteren Schützenrain, die eigentlich nur von Norden her, von der Feuerbacher Straße aus, sinnvoll möglich sei, was das Land aber ablehnt. „Hier würde mehr Pragmatismus der Landesbehörden weiterhelfen.“ Bei der Bebauung des Postareals ist der SPD-Fraktionsführer nicht mit jeder Facette glücklich, aber die Integration in die IBA-Ausstellung 2027 stelle einen gewissen Standard sicher.

Auch der sich derzeit im Bau befindliche und drei Millionen Euro teure Stadtgarten am Layher-Areal werde das Zentrum aufwerten. 15 Millionen Euro werden in den Bildungscampus Ezach investiert, fast sechs Millionen konnten für eine Interimslösung der Warmbronner Grundschule im Haushalt untergebracht werden, weitere sieben Millionen Euro wird eine Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Ramtel kosten.

Genutzt wurde der Empfang auch für die Ehrung langjähriger Mitglieder durch Jasmina Hostert. Seit 25 Jahren sind Renate Strauss, Elviera Schüller-Tietze, Wolfgang Schönleber und Ernst Rößner Parteimitglieder.

Den Originaltext der Rede vom Fraktionsvorsitzenden Ottmar Pfitzenmaier können Sie hier nachlesen.

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