23.06.2026 in Gemeinderatsfraktion
SPD-Fraktion 09.06.2026
Stadtrat: Dipl.-Ing. Christian Buch
"Aus dem Gemeinderat" im Amtsblatt vom 18. Juni
SPD-Fraktion:
Wir müssen auch in Zukunft die soziale und technische Infrastruktur unserer Stadt sicherstellen! Seit Dezember 2025 bin ich Mitglied des Leonberger Gemeinderats. Es ist eine Ehre und eine große Verantwortung, dieses Amt wahrnehmen zu dürfen. Bei meiner Berufung habe ich gelobt „die Rechte der Gemeinde gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern“. Das sind große Worte, über die ich mir bereits seit vielen Jahren umfassend Gedanken gemacht habe.
Begonnen habe ich mit der Frage: Was sind die Aufgaben des Gemeinderats? Festlegen der Ziele und Grundsätze der Stadtentwicklung, Beschluss der Haushalts- und Finanzplanung, Erlass von Satzungen, Entscheidung über wichtige Bau- und Infrastrukturprojekte, Kontrolle der Stadtverwaltung und Umsetzung seiner Beschlüsse und vieles Weitere.
Weiter habe ich überlegt, was ich als Bürger unserer Stadt vom Gemeinderat in Verbindung mit der Stadtverwaltung erwarte. Hier war ich mir schnell im Klaren: Ich erwarte, dass die soziale und technische Infrastruktur unserer Stadt zuverlässig funktioniert. Ich erwarte pragmatisches und unkompliziertes Verwaltungshandeln. Ich erwarte, dass jeden Tag verantwortungsvoll mit den Steuergeldern umgegangen wird und diese der Allgemeinheit zugutekommen. Ich erwarte, dass der Gemeinderat und die Stadtverwaltung mit der Zeit gehen und in der Lage sind eigenständig notwendige Reformen einzuleiten und umzusetzen.
Als leitender Stadtbaudirektor der Landeshauptstadt Stuttgart mit über 20-jähriger Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung habe ich gelernt, dass die Kommunalverwaltung durch Kreativität, respektvollen und wertschätzenden Umgang innerhalb und zwischen den kommunalen Behörden in Verbindung mit einem guten Austausch mit dem Gemeinderat sehr effizient arbeiten kann. Ohne verbindliche gemeinsame Ziele gelingt es aber nicht. Ziehen die Beteiligten nicht gemeinsam in eine Richtung, heben sich alle Anstrengungen gegeneinander auf und es geht nicht voran, kostet viel Geld und fördert Frust auf allen Seiten.
Das Zauberwort heißt „Kompromiss“, nicht zu verwechseln mit einem „kleinsten gemeinsamen Nenner“. Bei einem Kompromiss werden Zielkonflikte untereinander abgewogen und einvernehmlich gewichtet. Im Anschluss ziehen alle an einem Strang in die gleiche Richtung. Beim kleinsten gemeinsamen Nenner setzten alle ihre Maximalforderungen durch und übrig bleibt wenig.
In den kommenden Monaten und Jahren werden auch wir in Leonberg gravierende Verteilungsdiskussionen führen, wofür wir unsere finanziellen Ressourcen einsetzen werden. Wir müssen sicherstellen, dass die finanziellen Ressourcen für die soziale und technische Infrastruktur auch künftig zur Verfügung stehen, deswegen müssen wir genau abwägen, wofür wir Geld ausgeben. Eine Investition von 1 Mio. EUR bedeutet heute bei einem Zinssatz von etwa 3% jährliche Zinsaufwendungen von rd. 30.000 EUR pro Jahr. Dies sind große Beträge, die – wenn sie mehrfach und unbedacht ausgegeben werden – in Zukunft vielleicht sogar zur Schließung von Büchereien, des Freibads und vielen weiteren wichtigen Leistungen führen können. Das müssen wir unter allen Umständen vermeiden und deshalb gut abgewogenen Entscheidungen treffen was wichtig ist. Es wird künftig viele konkrete, wenn/dann bzw. entweder/oder Fragen geben. Es muss der Grundsatz der Sparsamkeit gelten, um weiterhin möglichst viel zu ermöglichen. Wir müssen sofort damit beginnen!
Soziale Infrastruktur sind zum Beispiel Kindergärten und Kitas, Schulen, Gesundheitsversorgung, Pflegeeinrichtungen, Jugendhäuser, Büchereien, Bürgersäle und Begegnungsstätten, Sporthallen und Schwimmbäder, Sport- und Spielplätze, Kulturzentren, Museen und Theater, Bevölkerungsschutz und Klimagerechtigkeit.
Technische Infrastruktur sind zum Beispiel die Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Regenwasserbewirtschaftung, Energieversorgung, Straßen, Wege und Brücken, öffentlicher Nahverkehr.
Ohne diese Einrichtungen funktioniert eine Stadt nicht, deshalb werden wir in den kommenden Jahren auch viel über Standards diskutieren und über Kooperationen. Unsere Gebäude müssen multifunktional sein und effizient genutzt werden. Eine Schulmensa muss zum Beispiel außerhalb der Betriebszeiten für andere Nutzungen zur Verfügung stehen. Unsere städtischen Gebäude müssen auch in den Ferienzeiten genutzt werden können. Diese Kooperationen sollten wir auch zwischen Vereinen und Kirchen fördern. Hierdurch können Kosten gesenkt und auf mehrere Schultern verteilt werden.
Ich freue mich auf weitere lebhafte Debatten im Gemeinderat, in unseren Vereinen, in den Kirchen und im persönlichen Umfeld. Lassen Sie uns gemeinsam darüber diskutieren „Wie kann es gehen, wie bekommen wir es gemeinsam hin?“
-Christian Buch
01.05.2026 in Ortsverein

Über die Jahreshauptversammlung am 25. April 2026 im Alten Rathaus in Eltingen hat Thomas Slotwinski fogenden Bericht geschrieben:
27.04.2026 - 17:07 Uhr
Katrin Sattler führt gemeinsam mit Christian Buch die Sozialdemokraten. Mit Sacharbeit wollen sie dem Negativtrend entgegenwirken.
Thomas K. Slotwinski Leonberger Kreiszeitung
Kartin Sattler führt jetzt gemeinsam mit Christian Buch (52) die Leonberger SPD an. Die Ortschaftsrätin aus Höfingen folgt auf Elviera Schüller-Tietze, die nach 14 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Seit vier Jahren wurde sie an der Vorstandsspitze von Buch unterstützt. 2022 hatten die Sozialdemokraten die Einführung einer Doppelspitze beschlossen.
Mit der Wahl der 31-Jährigen setzt die Wahl der SPD nicht das einzige Zeichen in Richtung Verjüngung. Auch die langjährigen Vorstandsmitglieder Helga Hoffmann (Kasse) und Rüdiger Beising (Presse) traten nicht mehr an . Ihnen folgen Abdullah Şahmurat (28) und Kiriakos Fotis (22). Veteran im Vorstand bleibt der 75-Jährige Günther Wöhler als Schriftführer. Beisitzerinnen sind Ljuba Benkovic, Annett Pfeiffer-Fruhner und Birgitte Koch-Savel. Die Wahl des gesamten Vorstands erfolgte nahezu einstimmig und wenigen Enthaltungen.
In der Kommunalpolitik will sich die SPD weiterhin für bezahlbaren Wohnraum einsetzen, erklärte Ottmar Pfitzenmaier. Der Fraktionschef im Gemeinderat hat dabei besonders die Wohnbauprojekte Berliner Straße und Alte Schuhfabrik im Auge, die nun zügig umgesetzt werden müssten. Pfitzenmaier lobte erneut, dass Oberbürgermeister Tobias Degode das Finanzressort zur Chefsache erklärt hat.
Keine gute Nachrichten aus dem Landkreis hatte Günther Wöhler. Der SPD-Kreisrat berichtete von der Erhöhung der Kreisumlage, also die Zwangsabgabe der Kommunen an den Kreis, von 34,5 auf 35,7 Prozent. Dem Kreis Böblingen stehe, ebenso wie vielen Gemeinden, finanziell „das Wasser bis zum Halse“. Vor diesem Hintergrund wolle sich die SPD für das Bestehen „dringender sozialer Einrichtungen und Maßnahmen zum Erhalt des sozialen Zusammenhalts“ einsetzen.
Das betonte auch der alte neue Co-Vorsitzende Christian Buch. Angesichts der schlechten Umfragewerte müsse „noch mehr deutlich gemacht werden, wofür die SPD steht: bezahlbaren Wohnraum, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung, Bildungsgerechtigkeit und, für eine lebenswerte Stadt.“
15.03.2026 in Ortsverein

Eröffnet wurde der Frühljahrsempfang von unserem Ortsverein Co-Vorsitzenden und Gemeinderat Christian Buch, Nachfolger von Wolfgang Schönleber. Unse langjähriger Fraktionsvorsitzender Ottmar Pfitzenmaier hat anschließend mit einem kommunalpolitischen Ausblick klar gemacht, worum es uns für die Zukunft Leonbergs geht (Beitrag aus LKZ vom 4.3.26 untenstehend).
Anschließend hat unser langjähriger Gemeinderat Wolfgang Schöneberg (26 Jahre!) für seine großen Verdienste für die SPD die Willy-Brandt Medaille verliehen bekommen. Moderiert wurde die Veranstaltungen von unseren Jusos Katrin Sattler, Kiriakos und Abdukkah Şahmurat. Dank bing auch an OB Tobias Degode für das Grußwort und an die zahlreichen Menschen, die diese Veranstaltung besucht haben.


"Unser Schmerz ist unsere Kraft"! Unter diesem Titel haben die Töchter Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek zusammen mit Chris Toene ein Buch über den Mord an ihren Vätern durch das rechtsextreme NSU-Netzwerk geschrieben und im zweiten Tei des Frühlingsemfangs eine Lesung gehalten. Es war ein sehr bewegender und emotionaler Abend, mit anregenden Fragen und Diskussionen.
Demokratie und Menschenrechte müssen jederzeit verteidigt werden – von uns allen. Geschichten wie diese erinnern uns daran, wohin struktureller Hass, Rassismus und Menschenverachtung führen können, wenn ihnen nicht entschieden widersprochen wird.
Untenstehend ein ausführlicher Text zu diesem Beitrag aus der Leonberger Kreiszeitung
29.01.2026 in Ortsverein
Mit großer Trauer verabschieden wir uns von unserem treuen und wertvollen Mitglied
Regine Nachtmann.
Ihren Kindern und ihren Familien gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.
Wir werden Ihr Andenken in Ehren halten.
In stillem Gedenken der SPD Ortsverein
Trauerkarte der Familie Nachtmann
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von
Regine Elisabeth Nachtmann
* 30.7.1942 † 19.1.2026
geb. Weydt
Oberstudienrätin i.R.
In Liebe und Dankbarkeit
Till, Johanna, Jim
Jenny, Nico, Clara, Philipp
Götz, Rafaela, Linus, Justus
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet
am 5.2.2026 um 14:30 Uhr auf dem Waldfriedhof Leonberg statt.
Traueranschrift: Jenny Nachtmann, Am Büchsenackerhang 29, 69118 Heidelberg
24.01.2026 in Ortsverein

Presseinfo: Sozialpreis der SPD Leonberg geht an die Siesta Dancers
Der Ortsverein der SPD Leonberg verleiht seit vielen Jahren in unregelmäßigen Abständen und anlassbezogen einen Sozial- und Kultur-Preis.
Dieses Jahr ist es uns eine besondere Freude, die Siesta Dancers und Ihre Leiterin Katrin Rykala mit diesem Preis auszuzeichnen. Anlass ist das 25 jährige Jubiläum der Siesta Dancers, die aus unserer Stadt nicht wegzudenken sind. Neben ihren eigenen Shows haben sie viele Veranstaltungen mit ihren Aufführungen bereichert.
Heimat der Siesta Dancer ist das Cafe Siesta, eine Einrichtung der Waldhaus Jugendhilfe und beliebte Anlaufstelle der Jugendlichen aus den umliegenden Schulen.
Das Cafe und die Tanzgruppen sind über die Jahre für Tausende Jugendliche ein Ort zum Chillen, für soziales Leben und Geborgenheit geworden. Musik und gemeinsames Tanzen als Verbindung schaffendes Element zu ermöglichen ist das besondere Verdienst von Frau Rykala.
Sprache, Herkunft und ein vielleicht auch schwieriges privates Umfeld treten hinter das gemeinsame Üben und Erleben zurück. Diese bereichernde Erfahrung nehmen die jungen Tänzerinnen und Tänzer für ihr weiteres Leben mit.
Nicht ohne Grund sind aus acht Tänzerinnen und Tänzern der ersten Stunde inzwischen Übungsleiterinnen geworden, die ihre eigenen Erfahrungen an derzeit ca. 140 Kinder weitergeben.
Dieses Zusammenführen von Musik, Tanz und sozialem Lernen ist einmalig und preiswürdig!
Der Ortsverein der SPD Leonberg freut sich, mit der Verleihung seines Kultur- und Sozialpreises, der mit einem Preisgeld von 1000 € verbunden ist, zu einer würdigen Feier des 25 jährigen Jubiläums beizutragen.
Termin und Rahmen der Preisverleihung wird noch veröffentlicht.
20.12.2025 in Stadtratsfraktion

Nach über 26 Jahren verlässt Wolfgang Schönleber auf eigenen Wunsch den Gemeinderat. Mit persönlichen Worten hat Ottmar Pfitzenmaier insbesondere sein seit über 50 Jahren andauerndes ehrenamtliches Engagement in Sport und Kommunalpolitik gewürdigt. Wolfgang wurde mit Standing Ovations würdig verabschiedet.
Nachfolgen wird ihm Christian Buch, der nicht nur seine Fachkompetenz als Leitender Stadtbaudirektor einbringen wird. Mit ihm wird die Fraktion und der Gemeinderat auch etwas jünger.

17.11.2025 in MdB und MdL

Ulla Schmidt beim Politischen Martini
Beim traditionellen Politischen Martini des SPD-Kreisverbands und der beiden Abgeordneten Jasmina Hostert und Florian Wahl in der Turn- und Festhalle in Darmsheim haben Mitglieder aus dem gesamten Kreisverband einen geselligen Abend erlebt, darunter auch Mitglieder unseres Ortsvereins. Unser Ehrengast war in diesem Jahr die ehemalige Bundesgesundheitsministerin und aktuelle Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt, die eine eindrucksvolle Festrede zu verschiedenen aktuellen politischen Themen hielt. Daneben sprachen unsere Bundestagsabgeordnete Jasmina Hostert über die aktuellen Vorhaben der schwarz-roten Koalition im Rahmen des Sondervermögens und unser Landtagsabgeordnete Florian Wahl stimmte uns auf die im Frühjahr anstehende Landtagswahl ein. Unser neuer Kreisvorsitzender Samet Mutlu übernahm das Schlusswort. Natürlich gehörte auch gutes Essen und gute Musik dazu, die diesmal der junge Saxophonist Julian Wirth beisteuerte. So bot sich ein Abend voller spannender Gespräche, geselliger Gemeinschaft und wichtiger politischer Apelle – eben ein typischer Politischer Martini!
Fotourheber: Wahlkreisbüro Jasmina Hostert. Bildbeschreibung v.l.n.r.: Samet Mutlu, Jasmina Hostert, Ulla Schmidt, Florian Wahl
05.11.2025 in Fraktion

Kommunalpolitische Erklärung der SPD – Fraktion
am 04.11.2025
Sehr geehrte Herr Oberbürgermeister Cohn,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister in spe Degode,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Brenner,
verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Kolleginnen und Kollegen,
die wenig erfreuliche, aber keinesfalls neue Nachricht ist: den Kommunen in Deutschland geht es finanziell immer schlechter. Die etwas bessere Nachricht ist: Leonberg geht es vergleichsweise noch(!) ganz ordentlich.
Die Prognose lautet, unser Anteil an der Einkommenssteuer erhöht sich perspektivisch auf vor Jahren noch undenkbare 50 Mio.€. Auch die Gewerbesteuer pendelt sich auf einem durchaus noch erfreulichen Niveau von 35 Mio.€ ein. Und dann sollen wir aus dem Sondervermögen des Bundes künftig jährlich über 3 Mio.€ bekommen. Daneben verfügen wir über ordentliche Rücklagen und die Verschuldung ist in den letzten Jahren deutlich gesunken.
Nur – die Ausgabenspirale, sei es für oftmals dringend benötigtes Personal in der Verwaltung, sei es für die Sicherstellung der Qualität in der Betreuung der Schulkinder außerhalb des Unterrichts und vieles andere mehr, die steigt halt noch rasanter. Und was uns perspektivisch große Sorgen bereitet: Aktuell soll die Kreisumlage um 1,4 %-Punkte erhöht werden, das ist für uns zusätzlich mehr als 2 Mio.€. Dazu kommen in der Zukunft die völlig unkalkulierbaren Auswirkungen der finanziell und konzeptionell aus dem Ruder gelaufenen Flugfeldklinik.
Geplante und gewünschte Baumaßnahmen wurden von der Kämmerei bereits priorisiert und gedeckelt. Das ist grundsätzlich richtig, erhöht aber den ohnehin vorhandenen Investitionsstau zusätzlich. So sind wir mit der abermaligen zeitlichen Verschiebung der Planungsrate für die Generalsanierung der ORS – Halle überhaupt nicht einverstanden. Die Halle ist in einem erbärmlichen Zustand! Kaum besser, die Halle bei der Marie – Curie – Schule.
Die künftige Führung der Verwaltung muss auch mit hoher Priorität überlegen, wie die Produktivität verbessert und Abläufe optimiert werden können, um mehr Sanierungsmaßnahmen in kürzerer Zeit zu realisieren als bisher. Statt durchschnittlich 14 Mio.€ pro Jahr (an reinen Bauinvestitionen), künftig eher 17 oder 18 Mio.€. Dafür bekommen wir ja die zusätzlichen Millionen aus dem Sondervermögen des Bundes.
Auf der Einnahmenseite erwartet die Verwaltung Grundstückserlöse, die wir als Gemeinderat eigentlich schon im laufenden Jahr erwartet haben. Dass es beim Postareal seit geraumer Zeit klemmt, das ist schon auch ärgerlich, aber dass es bei der Berliner Straße nach 4 Jahren und trotz eines weiterhin willigen Investors nicht weitergeht, das ist für uns zunehmend völlig unverständlich. Es geht dabei ja nicht nur um’s Geld, sondern auch um dringend benötigten Wohnraum. Und auch für die Alte Schuhfabrik soll es längst einen interessierten Investor geben.
Eine Konsequenz aus dem geschilderten schnelleren Anstieg der Ausgaben gegenüber zu erwartenden Einnahmen, ist, bei anstehenden Investitionsvorhaben deutlich stringenter vorzugehen. Nein – das ist keine neu gewonnene Erkenntnis. Und wir haben dazu viele Anläufe in der Vergangenheit genommen. Etwa eine Standardisierung bei Kita-Neubauten.
Und bei neu gestalteten Spielplätzen hatten wir uns mal auf eine Kostendeckelung von 120.000€ verständigt, für einen Spielplatz in Warmbronn sind im Haushaltsplan aber bereits wieder 170.000€ eingestellt. Allen Sparbemühungen und Willensbekundungen zum Trotz!
Die jüngste Diskussion um den Neubau der Feuerwache in Warmbronn hat es erneut verdeutlicht. Der Gemeinderat muss frühzeitiger eingebunden werden, um das zur Verfügung stehende Budget freizugeben. Die Planer müssen nicht nur räumliche, sondern auch finanzielle Vorgaben einhalten. Dies erspart nicht nur kostspielige Umplanungen und Zusatzarbeiten, sondern vermeidet auch Frustration bei den tangierten Mitarbeitern der Verwaltung, beim Architekten - und bei den Mitgliedern des Gemeinderates.
Leonberg soll wieder ein attraktiver Arbeitgeber werden, die Verlässlichkeit des Gemeinderates ist hierfür ein wichtiger Mosaikstein. Wir haben keine Lust, bei jedem neuen Projekt als Kostencontroller (manche sagen „Blockierer“) zu fungieren.
Im konkreten Fall möchte die Feuerwehr als verdiente Wertschätzung gerne einen Fitnessraum. Kann man machen, muss aber dabei berücksichtigen, dass der auch mit Geräten ausgestattet wird, die schnell mal einen hohen 5-stelligen Betrag kosten. Irgendjemand – unklar wer - möchte unbedingt einen Aufzug in einer Feuerwache mit (nur) 2 Geschossen. Und mit hohen Folgekosten.
Nach zähen Diskussionen in den Gremien fühlt sich der Architekt in seiner Berufsehre gekränkt, weil er nun die Behindertentoilette vom OG ins Erdgeschoß umplanen muss (wofür er bezahlt wird). Der gesunde Menschenverstand hingegen rätselt, warum man eine Behindertentoilette nicht von vorne herein ebenerdig plant.
Bei künftigen Projekten geht es in erster Linie darum, baurechtliche Bedingungen zu erfüllen – nicht über zu erfüllen. Natürlich wollen wir weiterhin ansprechend bauen, aber eben auch wirtschaftlich. Sparsam und attraktiv – das ist die Herausforderung!
Und wir dürfen nicht davor zurückscheuen, bereits getroffene Baubeschlüsse – zumindest im begründbaren Einzelfall – nochmals zu hinterfragen. Daher hat die SPD – Fraktion beantragt bei der notwendigen Ausstattung der Spitalschule mit einer Mensa beide Alternativen – Neubau vs. Umbau des Theatersaales – insbesondere unter Kostengesichtspunkten - nochmals gegenüberzustellen. Nicht nur, dass ein zusätzliches Gebäude die so wichtigen Bewegungsräume der Schüler weiter eingeschränkt, nein - auch die schulischen Abläufe werden bei einer integrierten Mensa erleichtert. Das sind die wesentlichsten Gründe, warum nicht nur die Schulleitung diese Lösung bevorzugt.
Natürlich sind die in Relation zu den mehr als 400 Schülern vergleichsweise wenigen Nutzer des Theatersaales davon wenig begeistert. Aber, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir werden es künftig nicht mehr immer allen recht machen können.
Zudem sind genügend Alternativen vorhanden: Stadthalle, Steinturnhalle – um nur einige zu nennen. Da ist Kreativität gefragt, denn wir werden ganz sicher keinen neuen Theatersaal bauen. Aber wir würden durch diese Lösung Baukosten und damit verbundene Kreditaufnahmen in Höhe von mehreren Mio.€ sparen, ebenso wie Darlehenszinsen in 6-stelliger Höhe pro Jahr. Liebe Kolleginnen und Kollegen, lassen Sie uns bitte beide Alternativen nochmals genau prüfen.
Und – zugegebenermaßen etwas vereinfacht ausgedrückt - mit dem ersparten Geld können wir dann in 2,3 Jahren eine klassische 1 – Feld – Sporthalle beim Kindercampus Ezach verwirklichen. Diese Halle ist unverzichtbarer Baustein, um die verbindliche Ganztagesbetreuung an der Sophie – Scholl – Schule zu verwirklichen. Ich denke, darüber waren sich alle einig, die für diese Betreuungsform gestimmt haben. Für uns als SPD – Fraktion ist diese Form der Grundschule ohnehin das Zukunftsmodell, verspricht sie doch die bestmögliche Strukturierung des Schulalltages und das höchste Maß an Bildungsgerechtigkeit.
Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, kommen wir zum brisanten Thema Kreiskrankenhaus und Gesundheitscampus, bei dem wir im unsäglichen Schwarze-Peter-Spiel zwischen Stadt und Landkreis wieder ein Jahr verloren haben.
Nochmal zum Mitschreiben für diejenigen, die’s noch immer nicht begriffen haben. Es geht nicht darum, in der Innenstadt bereits niedergelassene Ärzte umzusiedeln, sondern Ziel ist, zusätzliche(!) dringend notwendige Fachärzte zu gewinnen. Ein Medizinisches Versorgungszentrum alleine wird das KKH nicht retten, aber es ist unerlässlich für die Verbesserung der Fachärzteversorgung in unserer Stadt. Der besondere Charme des Standortes für diese Ärzte könnte in möglichen Synergien mit dem Krankenhaus liegen.
Und die Konstruktion des MVZ ist halt die bei jungen Ärzten aus vielerlei Gründen (weniger Bürokratie, Vereinbarkeit von Beruf und Familie) bevorzugte Organisationsform. Dass gerade dieses Modell im Wahlkampf von unserer derzeit abwesenden Ersten Bürgermeisterin trotzdem abgelehnt wurde, das ist geradezu grotesk. Spricht aber für sich.
Während sich in Leonberg zum Jahresende 2 Kinderärzte und eine Orthopädin verabschieden, eröffnet in Renningen eine Kinderarztpraxis, die jedoch keine Leonberger Patienten aufnimmt. Das ist ein Unding. Sollen wir jetzt den Leonberger Fachärzten empfehlen, keine Leute aus den umliegenden Gemeinden zu behandeln? Die Bemessungsgrundlage der Kassenärztlichen Vereinigung ist der Kreis BB, nicht eine einzelne Kommune! Kirchturmdenken ist völlig fehl am Platz!
Stadtsauberkeit ist bekanntermaßen ein weiteres wichtiges Anliegen für uns. Leider kommen wir da nicht wesentlich voran. Zwei stadtweite Putzaktionen in vier Jahren, keine Weiterentwicklung der vielgenutzten App, keine konkreten Zuständigkeiten innerhalb der Stadtverwaltung. Letzteres ist wohl der Knackpunkt.
Wir brauchen, wie beispielweise Sindelfingen, eine Person, die konkret für Sauberkeit zuständig ist und die notwendigen Maßnahmen koordiniert. Am besten angesiedelt im Ordnungsamt, das neu aufgestellt wird. Ich nehme an, Herr Degode hat das leidige Thema „Verpackungsmüll“ gleich mal angesprochen als er jüngst bei McDonald‘s Hamburger gebraten hat.
Organisatorischen Handlungsbedarf innerhalb der Verwaltung gibt es ja ohnehin. Reduzierung der Stabsstellen, die Mobilität zur Stadtplanung und, so zumindest unsere dringende Empfehlung: die Finanzen zum OB. Aber letztendlich ist das eine der vordringlichsten Aufgabenstellungen für das neue Stadtoberhaupt.
Erste Schritte wurden jetzt auch bei der Parkraumbewirtschaftung eingeleitet. Ein extrem komplexes Thema, wie sich schon am Leobad Parkplatz zeigt, bei dem wenig Lorbeeren zu ernten sind. Und manchen Dauernörglern in den sozialen Medien oder bei politischen Nachwuchsorganisation empfehle ich, vor dem Kommentieren einfach mal das Gehirn einzuschalten. Aber es ist halt ein sensibles Thema. Den Parkdruck in der gesamten Kernstadt werden wir nach unserer Überzeugung nur durch Anwohnerparkregelungen einigermaßen in den Griff bekommen. Auch da wird nicht jeder Bürger hurra schreien.
Abschließend möchte ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung für die Zusammenarbeit bedanken. Heute aus gegebenem Anlass auch ganz explizit bei ihnen, Herr Oberbürgermeister Cohn. Sie haben viele Themen, insbesondere die Stadt für morgen, auf den Weg gebracht. Auch wenn wir, die SPD – Fraktion, mit unseren Schwerpunkten, meist eher die Stadt von heute im Blick hatten.
Doch jetzt schauen wir nach vorne. Ein bekanntes chinesisches Sprichwort lautet:
„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“
Herr Degode, wir freuen uns auf frischen Wind und sind offen für frische Ideen und einen Neustart für Leonberg.
Ja - das wäre nun ein schöner Abschluss meiner Rede gewesen, wäre nicht der proklamierte Neustart von der Situation um die derzeit (noch?) suspendierte Erste Bürgermeisterin belastet.
Und wir verhehlen nicht unsere Skepsis, Frau Prinzessin von Hohenzollern - Emden könnte einem unproblematischen Neustart im Wege stehen. Wer den Bürgern im Haus der Begegnung verspricht, den Krankenhausstandort zu retten, ohne im zuständigen Aufsichtsrat des Klinikverbundes zu sitzen und ohne jemals im Kreistag (zumindest öffentlich) dazu nennenswerte Initiativen gestartet zu haben, verspielt seine Glaubwürdigkeit. Das ist unseriös.
Wer im Wahlkampf in sozialen Medien mit einem kindischen Comic seinen Vorgesetzten lächerlich machen will, würde in jedem Wirtschaftsunternehmen mindestens eine Abmahnung, wenn nicht die fristlose Kündigung, kassieren. Auch wenn ein Gericht dies als freie Meinungsäußerung durchgehen lässt – das ist unanständig und stillos. Das gehört sich einfach nicht.
Und das sind nur exemplarische Beispiele, die uns skeptisch machen, in wie weit sie bereit ist, sich in die Verwaltung zu integrieren.
Herr Degode, sollte die Zusammenarbeit nicht klappen, so sind wir offen dafür, temporär bis zum Ablauf der Amtszeit von Prinzessin von Hohenzollern – Emden eine 4. Bürgermeisterstelle zu schaffen. Der postulierte Neustart wird nur funktionieren mit 3 hochmotivierten Bürgermeistern, denen es gelingt, auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung die Freude an der Arbeit zurückzugeben.
Ich bedanke mich für’s geduldige Zuhören.
Ottmar Pfitzenmaier für die SPD – Fraktion im Gemeinderat
19.09.2025 in Ortsverein
Pressemitteilung des SPD - Ortsvereins Leonberg zur OB – Wahl
Bereits vor einem Monat hat die Leonberger SPD die beiden aus ihrer Sicht geeignetsten OB – Kandidaten Marion Beck und Tobias Degode zu einer viel beachteten und ausgesprochen gut besuchten Mitgliederversammlung eingeladen. Nach Wochen des intensiven Wahlkampfs, einer Vielzahl von intensiven Gesprächen und zahlreichen weiteren öffentlichen Vorstellungen der Kandidaten sehen sich Christian Buch, der Co-Vorsitzende, und Ottmar Pfitzenmaier in der damaligen Einschätzung ihres Ortsvereins bestätigt:
„Die Stadt braucht nach turbulenten Zeiten einen Neuanfang. An dieser Stelle sind wir OB Cohn dankbar, dass er dafür schon sehr frühzeitig den Weg freigemacht hat. Ein Neuanfang kann aber auch nur mit einer Person an der Stadtspitze beginnen, die wirklich unbelastet von den Querelen der Vergangenheit ist. Dies trifft nach unserer Einschätzung auf Frau Beck, wie auch auf Herrn Degode gleichermaßen zu, wenngleich jeder der Beiden natürlich ein unterschiedliches persönliches Profil mitbringt. Beide teilen aber viele unserer wichtigsten politischen Themen, wie die Krankenhaus – und die Fachärzteversorgung, den bezahlbaren Wohnraum, die Stadtsauberkeit und die Notwendigkeit einer soliden Haushaltpolitik, um nur einige zu nennen.
Wie die Wieder - Integration der derzeit suspendierten Ersten Bürgermeisterin in diesem Kontext gelingen kann, dies ist Aufgabe der künftigen Oberbürgermeisterin oder des Oberbürgermeisters im Benehmen mit dem Gemeinderat. Wir halten es allerdings für unabdingbar geboten, dass in dem Falle die Finanzen künftig zum Ressort des oder der OB gehören müssen. Wir sind jedenfalls sehr gespannt darauf, wie sich die Leonberger Wählerinnen und Wähler am 28. September entscheiden werden.“
Christian Buch und Ottmar Pfitzenmaier für den Leonberger SPD - Ortsverein/18.09.25
26.07.2025 in Ortsverein
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Ortsverein Leonberg
Einladung zur Mitgliederversammlung
„Wahl des Oberbürgermeisters am 28. September 2025“
mit den Kandidierenden
Frau Marion Beck und Herrn Tobias Degode
https://marion-beck.com/ https://www.degode.de/
Dienstag, 12. August 2025, ab 19:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Höfingen, Ulmenstraße 3, 71229 Leonberg
Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde der SPD Leonberg,
hiermit lade ich Euch / Sie im Namen des Vorstandes herzlich zu unserem
Informationsabend anlässlich der Wahl des Oberbürgermeisters am 28. September 2025
ein. Wir möchten Euch die Gelegenheit geben, die aus Sicht des Vorstands
interessanten Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters kennenzulernen.
Tagesordnung:
1. Begrüßung durch die OV-Vorsitzenden
2. Selbstvorstellung Frau Beck und Herr Degode, jeweils 15 Minuten
3. Persönlicher Austausch mit den Kandidierenden
Wir freuen uns auf euer / Ihr Kommen und auf gute Gespräche!
Mit herzlichen Grüßen
Elviera Schüller-Tietze Christian Buch
03.06.2025 in Ortsverein
Unser neues Format: der Infobrief des Vorstands
Liebe Genossinnen und Genossen,
Wir, der Vorstand des Ortsvereins, wollen Euch damit auf dem Laufenden halten, über das was war: im Ortsverein, im Gemeinderat und im Kreistag. Und wir wollen Euch einbinden in das, was an Plänen und Terminen vor uns liegt.
Der Infobrief wird Euch in unregelmäßigen Zeitabständen per mail und auf der homepage erreichen, wie es die Sachlage erforderlich macht.
Der aktuelle Anlass war unsere Mitgliederversammlung am 15.05.2025. Da nur wenige Mitglieder
den Weg ins Alte Rathaus in Eltingen gefunden haben, möchten wir Euch
schriftlich über das Gesprochene informieren.
Im Vordergrund stand zunächst der Jahresrückblick unseres Co-Vorsitzenden Christian:
Im letzten Jahr mussten wir uns von 4 verstorbenen Mitgliedern verabschieden. Dem gegenüber standen 8 Neueintritte und drei Austritte.
Die letzte Jahres-Mitgliederversammlung hatte am 25.04.2024 in den Räumen des Hospiz Leonberg stattgefunden. Neben den Neuwahlen gab es eine Vorstellung der Hospizarbeit in Leonberg durch unseren Kreisrat Günther Wöhler. Am 4.Mai fand wieder das Kabarett in Höfingen statt. Wegen des hohen organisatorischen und finanziellen Aufwands und weiter zurückgehenden Besucherzahlen aber letztmals. Großer Dank an Herbert für sein enormes Engagement über viele Jahre!!!
Ein anderes Format soll künftig mehr Leute ansprechen - Ideen werden gesucht.
Im Juni dann Kommunalwahlen. Trotz großem Engagement ein Gemeinderatssitz weniger durch das Ausscheiden von Christiane kamen aus Warmbronn wohl kaum Stimmen. Im Kreistag blieb es bei einem Sitz, der erhoffte zweite Sitz durch die Kandidatur des OB wurde weit verfehlt. Die Diskussion um den OB und die Haltung des Ortsvereins bestimmte im letzten Jahr manche Vorstandsdiskussion.
Das Hutzlesfest in Gebersheim im Juli wurde zum Ort der Sommer-Vorstandssitzung mit guter Stimmung und guten Gesprächen. Das werden wir beibehalten! Im September hatten wir eine Mitgliederversammlung zu unseren kommunalpolitischen Themen „Focus 2025“.
Und endlich wieder Weihnachtsmarkt - sowohl in Leonberg als auch in Höfingen! Durch das große Engagement von Christian und seiner Familie war das ein voller Erfolg! Die Einnahmen werden dringend benötig, da der Kommunalwahlkampf trotz eines guten Sparprogramms ein großes Loch in der Kasse hinterlassen hat.
Der Neujahrsempfang im Januar 2025 mit Jasmina Hostert, vorgezogen wegen der Bundestagswahl, hatte eine gute Resonanz! Anfang Februar dann Pferdemarkt bei Schmuddelwetter. Wo andere Fraktionen sich wieder an dem Uralt-Thema „Rathausspitze“ abgearbeitet haben, waren wir mit dem Thema „Notfallversorgung do it yourself“ hochaktuell und hatten viel Beifall. Das spiegelte sich auch bei der Prämierung wieder: Platz 1 für „unsere“ Gässlesfetzer und Platz 2 für unsere Notfallversorgung .
Im März 2025 wurde unser Mitglied Heidi Fritz mit dem Bundesverdienstkreuz für Ihr vielfältiges Engagement ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!
Am 28.03. wurde Farina Semler von unserem Kreisverband zur Landtagskandidatin gewählt.
Herzlichen Glückwunsch. Letztendlich erfolglos hat auch unser Vorstandsmitglied Abdullah Samurat kandidiert. Hut ab vor so viel Courage und Engagement! Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass ein echter demokratischer Wettbewerb zustande kam und für sich persönlich erheblich an Erfahrung und in der Partei an Wertschätzung gewonnen.
Was kommt auf uns zu?
Der wichtigste politische Termin für Leonberg wird in diesem Jahr die OB Wahl Ende September sein. Dieses Mal werden wir uns nicht um einen eigenen SPD Kandidaten bemühen. Wir sind aber im Kontakt mit den anderen demokratischen Parteien und es scheint bei der gemeinsamen Suche von Freien Wählern und CDU tatsächlich wählbare Kandidaten zu geben.
Für die künftigen Pläne der Stadt wird die finanzielle Lage der größte Hemmschuh sein und die Priorisierung von Pflichtausgaben und Wünschenswertem wird die Diskussion der nächsten Jahre bestimmen.
Die Finanzen sind eine gute Überleitung zum Kassenbericht von Helga. Ein Wahlkampf bedingtes Minus von 8690 € hat unser Guthaben auf 13.000€ zusammenschmelzen lassen.
Die Kassenprüfung durch Peter und Petra ergab eine korrekte Kassenführung.
Bei der Aussprache über die beiden Berichte gab es keine kritischen Anmerkungen, sodass
Vorstand und Kassenwartin einstimmig entlastet wurden.
Als Gast war Farina Semler, unsere Kandidatin für die Landtagswahl 2026 anwesend.
In ihrer Vorstellung wurde deutlich, dass sie als Lehrerin und Gewerkschaftlerin Ihre Schwerpunkte in Bildungsgerechtigkeit, einem effektiven Schulsystem und den Arbeitnehmerrechten hat. Daraus ergab sich eine rege Diskussion. Wir haben Farina schon „angedroht“, dass wir ihr bei dem versprochenen nächsten Besuch weitere Themen nahebringen wollen, die uns genauso am Herzen liegen : Verkehr, Energiewende, Umweltschutz, Gesundheitssystem … Der Termin wird frühzeitig bekanntgegeben.
Dabei zählen wir auf Eure Teilnahme! Die Chance, das einzubringen was einer/einem wichtig ist sollte man sich nicht entgehen lassen. … Das Stichwort Teilnahme leitet zum letzten Diskussionspunkt des Abends über.
Die geringe Teilnehmerzahl von 16 Mitgliedern gegenüber 28 beim letzten Mal sorgte noch für Gesprächsstoff. Tatsächlich gab es einige konkurrierende Veranstaltungen, wo Mitglieder verpflichtet waren. Das kommt vor. Unklar blieb, ob der Abendtermin an einem Werktag ein Hinderungsgrund war. Das würden wir für die künftige Organisation natürlich gerne wissen, um möglichst Vielen die Teilnahme zu ermöglichen.
Wenn Ihr also jetzt mit Lesen fertig seid, schickt mir bitte gleich Eure Antwort auf zwei Fragen an meine mail-Adresse guenther.woehler@t-online.de
Herzlichen Dank für Euer Interesse und Eure Antworten! Leonberg, den 01.06.2025
Günther Wöhler, Schriftführer
Und wenn Ihr zwischendurch mal wissen wollt, was gerade so läuft bei
der SPD Leonberg: denkt an unsere homepage: www.spd-leonberg.de
Terminvormerkung: Hutzlesfest in Gebersheim am 13. Juli 2025
31.03.2025 in Ortsverein
In einer feierlichen Zeremonie wurde der Leonbergerin Heidi Fritz am Freitag, 21. März, das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Diese hohe Auszeichnung würdigt ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz für Bildung, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Pressemitteilung 27. März 2025 Stadt Leonberg
Heidi Fritz bekommt von OB Martin Georg Cohn das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens verliehen | © Leila Fendrich
Die Ehrung fand im Beisein zahlreicher Weggefährtinnen und Weggefährten, ihrer Familie sowie hochrangiger Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft statt. Staatssekretärin Sabine Kurtz, Landtagsabgeordneter Peter Seimer und Oberbürgermeister Martin Georg Cohn nahmen an der feierlichen Verleihung teil und hoben die herausragenden Verdienste der Preisträgerin hervor. „Heidi Fritz hat mit ihrem Engagement über Jahre hinweg das Miteinander in unserer Stadt geprägt“, so OB Cohn in seiner Begrüßung im geschmückten Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Sie werde nun verdient für ihr Engagement für das Gemeinwohl in Leonberg ausgezeichnet.
In ihrer Dankesrede betonte Heidi Fritz die Bedeutung des freiwilligen Engagements für eine lebendige Zivilgesellschaft. „Ich freue mich sehr über diese besondere Auszeichnung und darüber, dass das Ehrenamt und die Arbeit so vieler Menschen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wird“, sagte die Preisträgerin. Sie wies darauf hin, dass ihre vielfältigen Erfolge nur durch das gemeinsame Wirken mit vielen Mitstreitern und Netzwerken möglich gewesen seien. Ihr Einsatz für Bildung, Chancengleichheit, Friedensarbeit und eine humane Migrationspolitik sei für sie eine Herzensangelegenheit.
Die Laudatorin Sabine Kurtz hob die unermüdliche Arbeit von Heidi Fritz hervor: „Sie lassen nicht locker in Ihrem Einsatz für andere Menschen. Tatkräftig und persönlich engagieren Sie sich seit Jahrzehnten in leitender Funktion für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe.“ Besonders gewürdigt wurden ihre Verdienste als Vorsitzende des Trägervereins der Familienbildungsstätte Leonberg, ihr Einsatz für die evangelische Bildungsarbeit sowie ihre langjährige Tätigkeit in der Landessynode.
Ein zentraler Bestandteil ihres Engagements ist ihr Einsatz für Geflüchtete. Bereits seit 1994 leitet sie den Arbeitskreis Asyl Leonberg und hat sich in vielfältiger Weise für die Rechte und Integration von Asylsuchenden stark gemacht. Die Laudatorin betonte, dass sie sich weit vor dem großen Zustrom von 2015 für Geflüchtete eingesetzt habe und bis heute unermüdlich in dieser Arbeit aktiv sei.
Die Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist nicht nur eine Anerkennung ihrer Verdienste, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für alle, die sich ehrenamtlich für das Wohl der Gesellschaft einsetzen. Der offizielle Teil der Veranstaltung endete mit einem herzlichen Applaus und zahlreichen Glückwünschen für die Preisträgerin. Die Stadt Leonberg gratuliert Heidi Fritz herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung."
Heidi Fritz ist langjähriges Mitglied der SPD und hat bereits 2015 als Sprecherin für den Arbeitskreis Asyl den Leonberger Sozialpreis von der SPD Leonberg entgegen genommen.
Wir gratulieren ihr ganz herzlich für diese große Auszeichnung.
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